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La catedral





Palmas Juwel ist seine gotische Kathedrale, gelegen im alten arabischen Viertel, dessen verwinkelte und enge Straßen so manchen Schatz, Museen, Paläste und herrliche Innenhöfe verbergen.

Palma, nach der römischen Stadt Palmaria benannt, von den Mallorquinern schlicht als La Ciutat (die Stadt) bezeichnet, birgt eine reiche Geschichte, deren Schichten auch die Kathedrale La Seu prägen: Sie wurde an der Stelle einer Moschee errichtet, auf deren Boden einstmals ein römischer Tempel gestanden hatte.

Sie sollte das Wahrzeichen werden für den Sieg Jaume I. über die Araber in der Silvesternacht des Jahres 1229. Der blutjunge König hatte in größter Seenot ein Gelübde abgelegt: Wenn es ihm gelänge zu überleben und die Araber von der Insel zu vertreiben, würde er als Ausdruck seines tiefen Dankes für Gottes Vorsehung und Gnade eine Kathedrale errichten.
Ein Hügel am Meer, Heimstatt einer Moschee, erschien dem Helden als idealer Ort für sein Bauvorhaben. 1230 wurde Bau begonnen, erst vier Jahrhunderte später war der Bau fertiggestellt. Das gotische Bauwerk besticht durch seine Schönheit von der Seeseite. Einzigartig jedoch ist es durch die Sonne geworden: Durch die hundert Quadratmeter große gotische Rosette taucht das Morgenlicht das Gebäude in alle Farben des Regenbogens. Im zwanzigstens Jahrhundert erhielt das Meisterwerk den letzten Schliff durch die Hand des Antoní Gaudí, dem Schöpfer von La Sagrada Familia in Barcelona. Er und nach ihm seine Schüler griffen das Farbenspiel der Rosette auf und versahen die Fensteröffnungen und Lampen mit Buntglas aus KataIonien: Kathedrale des Lichts.